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Ich möchte SO nicht mehr weiter machen

In den letzten Monaten finden immer mehr Menschen zu mir ins Coaching, die das was sie tun, SO nicht mehr wollen. Oder bei der Arbeit immer weniger Freude erleben. Und gleichzeitig nicht so recht wissen, was sie eigentlich wirklich möchten.

Ja, wir haben eine Tendenz, eher zu spüren, was wir NICHT mehr möchten. Und leider auch oft ohne schon die gute Alternative in der (Ideen-Tasche) zu haben. Das ist ganz und gar nicht ungewöhnlich. Wenn Sie so, wie sie es aktuell tun nicht mehr weiter machen wollen, ist das aber auch erst einmal eine gute Nachricht: Denn Sie haben sich und Ihre innere Stimme nicht über- sondern GEhört. Denn die ist der erste wichtige Schritt hinein in neue Möglichkeiten; das Spüren, dass etwas nicht mehr stimmt!

Was allerdings wirklich schade wäre: Wenn Sie beim nicht-mehr-Wollen stecken bleiben, wenn Sie spüren, dass es so nicht mehr passt, das Unzufrieden-sein erleben, vielleicht sogar leiden – aber nicht in eine gute Aktivität kommen. Ja, wenn dem so ist, was dann?

Manchmal helfen offene Gespräche mit Partner/in oder Freund/in. Oder auch ein gutes Ratgeberbuch, ein (Online-) Kurs oder Ähnliches. Wenn das für Sie aber nicht passt, oder bisher nichts davon geholfen hat, kann ein gutes Coaching wirklich weiter bringen. Für mich als Coach ist Unzufriedenheit erstmal „neutral“: Also ein Anzeiger der mitteilt, dass Veränderung notwendig wäre. Und dass es nun die Aufgabe ist, entweder auf die Suche nach der Ursache der Unzufriedenheit zu gehen (um sie wenn möglich zu beseitigen) und/oder nach Wegen hinaus aus dem Frust zu forschen. Wege, die wirklich stimmig sind und nicht ein (fauler) Kompromiss, der neue Unzufriedenheit schafft. Und hier helfen selten Standardlösungen. Sie sind ein einzigartiges Individuum, das seine ganz persönliche Geschichte und eine Fülle an unterschiedlichsten Erfahrungen mitbringt. Und all das macht sie aus. Ihre Wünsche, Ziele und Träume. Ihre Stärken und Schwächen, Ihre beruflichen und privaten Wege und all Ihr Handeln. All dies ist Ergebnis Ihrer Persönlichkeit und Ihres (Er-) Lebens.

Also ist im Coaching (neben anderen Kompetenzen) vom Coach ein guter Riecher gefragt: Was genau macht das Problem meiner/s Klient/in genau aus? Was fehlt hier vor allem? Wo liegt bei meinen Gegenüber der Knackpunkt? Welcher Knoten muss gelöst werden?

Das ist meistens (auch wenn man das manchmal kaum glauben mag) eine wirklich spannende Reise. Und was ich auch erlebe: Coaching ist nebenbei sehr wohltuend. Tatsächlich. Denn wir verdrängen unsere Unzufriedenheit oder den Frust nicht (mehr), sondern betrachten ihn genauer. Und damit ist ein erster Schritt in Richtung einer guten Veränderung getan. Und alles Weitere erfolgt beim Gehen: Schritt für Schritt und in dem Tempo, das für Sie und Ihren persönlichen Weg das richtige ist.

Soll heißen: Unzufriedenheit ist keine Lebensaufgabe. Sondern ein situativer Zustand, in dem Sie nicht verharren müssen. Im Gegenteil. Sie ist eine Chance etwas ganz Neues und wirklich Stimmiges für sich persönlich zu finden oder zu entwickeln. Und das ist immer möglich.

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